Neue Sensibilität: Zwischen Achtsamkeit und Cancel Culture

Neue Sensibilität: Zwischen Achtsamkeit und Cancel Culture

Mit: Conny Felice (HOSI), Maia Loh (Afroasiatisches Institut), Monika Schmerold (knack:punkt), Frank Walz (Geistlicher Assistent)

Hinführung: Simon Ebner (Katholische Aktion Salzburg)
Moderation: Georg Wimmer

Menschen und gesellschaftliche Gruppen, die einmal am Rand standen, gehören heute selbstverständlich dazu. Gleichzeitig ringen wir um Worte, die einen respektvollen Umgang miteinander ermöglichen. Ist der Begriff „sozial Schwache“ noch angemessen? Wie spreche ich über Menschen mit dunkler Hautfarbe? Darf ich fragen, „wo Sie herkommen“? Ist es gerechtfertigt, einen Wissenschaftler von einer Diskussion auszuladen, der behauptet, dass es nur zwei Geschlechter gibt? Wo beginnt Diskriminierung?

Die gestiegene Sensibilität für verletzliche Gruppen stellt Gewissheiten in Frage, die uns lange Zeit selbstverständlich schienen. Und das ist gut so. Moralvorstellungen ändern sich. Doch droht Personen, die damit nicht konform gehen, im medial geführten Diskurs leicht gesellschaftliche Ächtung oder der Ausschluss von Veranstaltungen. Welche Folgen hat dieses Phänomen der Cancel Culture für die Gesellschaft? Wie können wir unter diesen Vorzeichen eine ehrliche Auseinandersetzung über heikle Themen führen?

Zur Anmeldung bitte eine Mail schicken.
15.11.2022
Antonius-Saal
Kirchenstraße 32-34
5020 Salzburg

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Dr. Andreas Gradert

Andreas Gradert studierte Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Psychologie an der University of Liverpool, Wirtschaftswissenschaften am MIT und Mediation am Wifi Salzburg und bei Lis Ripke.

Seit 2022 Präsident des Humanistischen Verbandes Österreich, früher im Präsidium Lebenshilfe Salzburg, nun im Präsidium Die Konfessionsfreien | Atheisten Österreich | giordano bruno stiftung Österreich, aktiv in der EU Fundamental Rights Agency | GWUP | Effektive Altruisten und verschiedenen Menschenrechtsorganisationen.

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