Methode KAP

Viele fragen sich, wie wir diese Projekte alle gestemmt bekommen.

Ja, wir uns auch. Aber wir können auch gleich Entwarnung geben, da kann ich alle beruhigen, wir arbeiten da nach einer extrem stringenten und wissenschaftlichen Methode: dem Knödel-Aufschrei-Prinzip.

Das Knödel-Aufschrei-Prinzip ist ein hybrides Priorisierungsmodell zur Bewältigung strukturell unlösbarer Projekt- und Aufgabenportfolios.

Es beruht auf zwei komplementären Steuerungsmechanismen:

  1. Serielle Knödelverarbeitung: Aufgaben werden grundsätzlich nacheinander abgearbeitet. Die parallele Aufnahme mehrerer Knödel erhöht weder den Durchsatz noch die Effizienz, sondern lediglich das Verschluckungsrisiko.
  2. Aufschreigesteuerte Unterbrechungskapazität: Trotz konsequent seriellen Knödelfraßes bleibt stets eine operative Reserve für ungeplante Fremdprioritäten erhalten. Sie wird automatisch jener extern eingebrachten Aufgabe zugeteilt, deren Urheber:in die höchste wahrgenommene Aufschreilautstärke erreicht.

Das Knödel-Aufschrei-Prinzip bildet damit den methodischen Gegenpol zur professionellen Prokrastination. Während bei dieser hochproduktiv an allem gearbeitet wird, was gerade nicht erledigt werden müsste, stellt das Knödel-Aufschrei-Prinzip sicher, dass tatsächlich ein Knödel nach dem anderen verschwindet – sofern nicht jemand laut genug schreit, um die Speisekarte kurzfristig neu zu priorisieren.

Das Modell verbindet somit geordnete Aufgabenbewältigung mit eskalationssensitiver Ressourcenallokation. Wissenschaftlich ist seine Wirksamkeit nicht belegt; im Management gilt es daher als Best Practice.