Humanismus auf trockenem Boden

Ich habe heute beim Momentum Institut einen Beitrag über Dürrehilfen gelesen. Schon die Überschrift hat mich hängenbleiben lassen: Dürrehilfen: Kleine Betriebe absichern, Klimavorsorge stärken. Nicht nur, weil meine Frau und ich selbst Schafe halten und wir die Folgen dieses außergewöhnlich trockenen Sommers inzwischen unmittelbar erleben. Sondern auch, weil der Beitrag eine Frage aufwirft, die weit über Landwirtschaft, Ernteausfälle und staatliche Hilfspakete hinausgeht: Wie gehen wir als Gesellschaft damit um, wenn Menschen durch Entwicklungen, die sie allein weder verursacht haben noch beherrschen können, ihre wirtschaftliche Existenz zu verlieren drohen? Wem helfen wir, wie helfen wir – und was tun wir, damit wir nicht Jahr für Jahr immer höhere Summen für Schäden bezahlen, deren Ursachen längst bekannt sind?

Beim Lesen wurde mir ziemlich schnell klar: Das ist nicht nur ein landwirtschaftliches oder wirtschaftspolitisches Thema. Das ist eine humanistische Frage. Denn Humanismus beginnt vor der Haustür – und nicht erst bei großen philosophischen Fragen.

Humanismus wird dort konkret, wo Menschen ihre Lebensgrundlage verlieren können, wo Risiken ungleich verteilt sind und wo wir entscheiden müssen, ob wir Betroffene mit den Folgen einer Krise alleinlassen oder gemeinsam Verantwortung übernehmen. Die gegenwärtige Dürre in Österreich ist deshalb nicht nur ein Problem der Landwirtschaft. Sie berührt Menschenwürde, soziale Sicherheit, Ernährungssicherheit, Gerechtigkeit, wissenschaftliche Vernunft und unsere Verantwortung gegenüber kommenden Generationen.

Schon die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte gibt dafür einen erstaunlich konkreten Rahmen vor. Artikel 22 spricht vom Recht auf soziale Sicherheit und von den wirtschaftlichen und sozialen Rechten, die für die Würde und die freie Entwicklung des Menschen unentbehrlich sind. Artikel 25 formuliert das Recht auf einen Lebensstandard, der Gesundheit und Wohlergehen gewährleistet, nennt ausdrücklich Nahrung und schützt auch bei einem Verlust der Lebensgrundlage durch Umstände, die außerhalb der eigenen Kontrolle liegen. Artikel 28 geht noch einen Schritt weiter: Jeder Mensch hat Anspruch auf gesellschaftliche Verhältnisse, in denen die in der Erklärung genannten Rechte tatsächlich verwirklicht werden können. (Vereinte Nationen)

Natürlich begründet die AEMR damit keinen Anspruch auf eine bestimmte Agrarförderung und auch kein Menschenrecht darauf, dass der Staat jeden wirtschaftlichen Schaden ersetzt. Das wäre eine Verkürzung. Aber sie gibt uns einen Maßstab. Im Mittelpunkt stehen nicht abstrakt „die Landwirtschaft“, ein bestimmtes Geschäftsmodell oder der Schutz von Vermögen, sondern Menschen und die Voraussetzungen, unter denen sie ihr Leben eigenverantwortlich führen können. Wenn eine klimabedingte Katastrophe diese Voraussetzungen bedroht, wird daraus eine gesellschaftliche Frage.

Dasselbe zeigt sich bei den Sustainable Development Goals der Vereinten Nationen. Besonders unmittelbar betroffen sind SDG 1 – Keine Armut, SDG 2 – Kein Hunger und SDG 13 – Maßnahmen zum Klimaschutz. SDG 1 betrifft soziale Absicherung und den Schutz davor, durch Krisen wirtschaftlich abzustürzen. SDG 2 verbindet Ernährungssicherheit mit einer nachhaltigen Landwirtschaft. Und SDG 13 verlangt, den Klimawandel und seine Folgen nicht nur zur Kenntnis zu nehmen, sondern tatsächlich dagegen zu handeln und Gesellschaften widerstandsfähiger gegen klimabedingte Gefahren zu machen. (Sustainable Development Goals)

Damit sind AEMR und SDGs bei der Diskussion über Dürrehilfen keine schmückenden Verweise, die man nachträglich an ein agrarpolitisches Thema hängt. Sie führen unmittelbar zu den entscheidenden Fragen: Wie sichern wir Menschen in einer akuten Notlage ab? Wie verhindern wir, dass öffentliche Hilfe vor allem dort landet, wo sie am wenigsten benötigt wird? Wie erhalten wir eine Landwirtschaft, die Lebensmittel produziert und Landschaften bewirtschaftet? Und was tun wir gegen die Ursachen und die zunehmende Häufigkeit solcher Krisen?

Die Größenordnung dessen, worüber wir sprechen, ist enorm. Die Österreichische Hagelversicherung bezifferte die Dürreschäden in der heimischen Landwirtschaft am 10. August bereits mit einer Milliarde Euro. Betroffen ist das gesamte Bundesgebiet. Besonders genannt werden Grünland, Mais, Kartoffeln, Zuckerrüben, Kürbis und Soja. In manchen Regionen fiel seit Mitte Juni mehr als 75 Prozent weniger Niederschlag als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre. Neben Ernteeinbußen weist die Hagelversicherung ausdrücklich auf die zunehmende Futterknappheit für Tiere hin. Große Dürreschäden, die früher vielleicht einmal innerhalb eines Jahrzehnts auftraten, würden inzwischen alle zwei bis drei Jahre beobachtet. (Österreichische Hagelversicherung)

Eine Milliarde Euro ist eine Zahl, bei der schnell jedes Gefühl für die Größenordnung verlorengeht. Genau deshalb ist der Vergleich interessant, den Momentum anstellt. Das Institut weist darauf hin, dass diese eine Milliarde Euro an Dürreschäden höher liegt als das gesamte österreichische Klima- und Umweltbudget für 2027. Mit derselben Größenordnung ließen sich nach seinen Berechnungen beispielsweise rund 77.000 durchschnittliche Wohneinheiten thermisch sanieren, etwa 148.000 Wärmepumpen fördern oder 143 moderne Windkraftanlagen finanzieren. (newsletter.momentum-institut.at)

Das darf man nicht missverstehen. Niemandem, dessen Existenz heute gefährdet ist, hilft der Hinweis, dass man vor zehn Jahren mehr Geld in den Klimaschutz hätte investieren sollen. Und niemand sollte Dürrehilfe gegen Klimaschutz ausspielen. Wenn ein landwirtschaftlicher Betrieb jetzt nicht mehr weiß, wie er Futter, Saatgut, Kredite oder Sozialversicherungsbeiträge bezahlen soll, braucht er möglicherweise jetzt Unterstützung.

Aber genau darin liegt der Punkt: Akute Hilfe und langfristige Vorsorge sind keine Gegensätze. Eine vernünftige Politik muss beides tun.

Momentum stellt dabei eine zweite, ebenso wichtige Frage: Wer soll zusätzliche öffentliche Hilfe erhalten? Das Institut fordert, kleine und mittlere Betriebe mit nachgewiesenem Schaden und tatsächlicher wirtschaftlicher Gefährdung besonders abzusichern. Dahinter steht ein Gerechtigkeitsgedanke, der aus humanistischer Sicht zentral ist: Gleichbehandlung bedeutet nicht zwangsläufig, allen das Gleiche zu geben.

Wenn zwei landwirtschaftliche Betriebe jeweils 50 Prozent ihres Ertrages verlieren, ist der Schaden rechnerisch vergleichbar. Seine Folgen können aber vollkommen unterschiedlich sein. Für einen vermögenden Großbetrieb kann er einen erheblichen, aber verkraftbaren Verlust bedeuten. Für einen kleinen Betrieb kann dieselbe Dürre darüber entscheiden, ob im nächsten Monat noch Rechnungen bezahlt, Tiere gefüttert oder der Betrieb überhaupt weitergeführt werden kann.

Öffentliche Solidarität sollte deshalb dort am stärksten wirken, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Es geht nicht darum, größeren Betrieben ihre Schäden abzusprechen. Aber staatliche Hilfe hat eine andere Funktion als eine Versicherung gegen jedes wirtschaftliche Risiko. Sie soll vor allem verhindern, dass Menschen aufgrund einer außergewöhnlichen Krise ihre Existenz verlieren. Bedürftigkeit, tatsächlicher Schaden und wirtschaftliche Tragfähigkeit sind deshalb vernünftige Kriterien für die Verteilung begrenzter öffentlicher Mittel.

Mittlerweile ist diese Diskussion auch politisch sehr konkret geworden. Am 21. August 2026 einigte sich die Bundesregierung auf ein Dürre-Hilfspaket im Umfang von 240 Millionen Euro. Vorgesehen sind unter anderem eine einmalige Erhöhung der Zuschüsse zur Dürreversicherung, eine vorübergehende Entlastung bei Sozialversicherungsbeiträgen, Zinszuschüsse bei Betriebsmittelkrediten und Stundungen bei Agrarinvestitionskrediten. Nach Angaben des zuständigen Ministeriums waren die vergangenen zwölf Monate die trockensten seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1850. (BMKFW)

Dass geholfen wird, ist richtig. Die 240 Millionen Euro beantworten aber nur einen Teil der humanistischen Frage. Sie können wirtschaftliche Not lindern, aber keinen Regen erzeugen. Sie können vertrocknetes Grünland nicht wiederherstellen und kein Winterfutter wachsen lassen. Und vor allem verhindern sie die nächste Dürre nicht.

Deshalb reicht es nicht, immer neue Katastrophenpakete aufzulegen. Wenn wir wissen, dass extreme Trockenperioden häufiger und schwerer werden, müssen wir gleichzeitig dafür sorgen, dass die Schäden der kommenden Jahre möglichst kleiner ausfallen. Klimaschutz, Bodenschutz, Wasserrückhalt in der Landschaft, Humusaufbau, widerstandsfähigere Kulturen, angepasste Bewirtschaftungsformen und der Schutz landwirtschaftlicher Böden vor weiterer Versiegelung gehören deshalb nicht in eine andere politische Schublade. Sie sind Teil derselben Aufgabe.

Humanismus beruft sich auf Vernunft, Wissenschaft und Verantwortung. Das muss Konsequenzen haben. Wer wissenschaftliche Erkenntnisse ernst nimmt, kann eine immer wiederkehrende Krise nicht jedes Mal wie ein vollkommen überraschendes Naturereignis behandeln. Und wer Verantwortung ernst nimmt, darf sich nicht darauf beschränken, nach einer Katastrophe Geld zu verteilen und anschließend bis zur nächsten Katastrophe weiterzumachen wie zuvor.

Genauso falsch wäre es allerdings, nun den einzelnen Landwirt:innen zu erklären, sie müssten sich eben besser an den Klimawandel anpassen. Natürlich tragen auch landwirtschaftliche Betriebe Verantwortung. Böden können anders bewirtschaftet, Wasser besser gehalten, Kulturen angepasst und Betriebsformen verändert werden. Aber ein einzelner Hof kann weder Niederschlagsmuster verändern noch das Klima stabilisieren. Er entscheidet nicht über nationale Energiepolitik, Raumordnung, Bodenversiegelung oder die Geschwindigkeit der Dekarbonisierung.

Humanistische Verantwortung bedeutet deshalb auch, Verantwortung dort anzusiedeln, wo tatsächlich Handlungsmacht besteht. Individuelle Verantwortung dort, wo Menschen selbst etwas verändern können. Politische und gesellschaftliche Verantwortung dort, wo einzelne Menschen zwangsläufig an die Grenzen ihrer Möglichkeiten stoßen.

Und dann gibt es noch eine Dimension dieser Dürre, die für viele Menschen außerhalb der Landwirtschaft vielleicht weniger sichtbar ist. Dürre bedeutet nicht nur, dass bei der Ernte einige Tonnen weniger Getreide eingebracht werden. Für Tierhalter:innen kann Dürre irgendwann etwas sehr Einfaches bedeuten: Es gibt nichts mehr zu fressen.

Eine vertrocknete Weide liefert nicht nur weniger Futter. Irgendwann liefert sie praktisch keines mehr. Gras, das im Sommer nicht wächst, kann im Herbst nicht gemäht werden. Was nicht gemäht werden kann, steht im Winter nicht als Heu zur Verfügung. Gleichzeitig brauchen Tiere jeden einzelnen Tag Futter. Eine Herde lässt sich nicht für einige Wochen stilllegen, weil gerade kein Heu verfügbar ist oder weil sich der Preis verdoppelt hat.

Und spätestens an diesem Punkt ist das Thema für meine Frau und mich nicht mehr theoretisch. Wir sind selbst Schäfer:innen.

Beweidungen, die normalerweise einen Teil unserer Futterversorgung sichern, mussten wir in diesem Sommer unterbrechen, weil auf den Flächen schlicht nicht mehr genug Futter vorhanden war. Unsere Schafe mussten zurück auf die Mutterweide. Auch dort sind die Möglichkeiten endlich, denn was aufgrund von Hitze und Trockenheit nicht nachwächst, steht eben nicht zur Verfügung.

Wir hatten zumindest insofern Glück, als wir rechtzeitig zwölf große Heuballen mit jeweils rund 400 Kilogramm, also knapp fünf Tonnen Heu, zum damals noch üblichen Preis zukaufen konnten. Inzwischen werden teilweise mehr als doppelt so hohe Preise verlangt. Was für Außenstehende vielleicht wie eine Bewegung auf irgendeinem Agrarmarkt klingt, wird für einen Tierhaltungsbetrieb sehr schnell zu einer einfachen Rechnung: Wie viele Tiere müssen versorgt werden, wie viel Futter benötigen sie täglich – und wie lange reichen die vorhandenen Vorräte?

Unsere derzeitigen Vorräte lösen das Problem nicht. Sie verschaffen uns Zeit.

Und auch die Folgen der Dürre enden nicht mit dem ersten kräftigen Regen. Was in diesem Jahr vertrocknet oder dauerhaft geschädigt wurde, fehlt möglicherweise noch im kommenden Jahr. Wiesen müssen nachgesät werden. Das Saatgut kostet Geld. Und auch eine Nachsaat benötigt wiederum ausreichend Feuchtigkeit, um überhaupt aufzugehen. Gleichzeitig führt die allgemeine Futterknappheit dazu, dass Betriebe Tiere abgeben oder zum Schlachthof bringen müssen. Was kurzfristig den Preis drücken kann, kann später wiederum zu geringeren Tierbeständen und steigenden Preisen führen.

So sieht Klimakrise aus, wenn man sie nicht in globalen Temperaturkurven betrachtet, sondern auf einer Weide.

Wenn meine Frau und ich heute über eine Milliarde Euro Dürreschaden und 240 Millionen Euro Dürrehilfe lesen, dann sehen wir deshalb nicht nur volkswirtschaftliche Zahlen. Wir sehen vertrocknete Flächen. Wir sehen unsere Schafe. Wir sehen die Heuballen, die wir gekauft haben, und rechnen, wie lange sie reichen. Wir überlegen, welche Flächen noch genutzt werden können und was wir tun, wenn dort ebenfalls nichts mehr nachwächst.

Und gerade deshalb ist dies für mich eine humanistische Frage.

AEMR 22, 25 und 28 sowie SDG 1, 2 und 13 beschreiben ziemlich genau, worum es geht: um soziale Sicherheit, um die materielle Grundlage eines menschenwürdigen Lebens, um Ernährungssicherheit, um eine dauerhaft tragfähige Landwirtschaft und um die Verantwortung, auf die Klimakrise nicht erst dann zu reagieren, wenn ihre Schäden eingetreten sind.

Humanismus bedeutet nicht, jeden Verlust zu verstaatlichen und jedes unternehmerische Risiko auf die Allgemeinheit zu übertragen. Aber Humanismus bedeutet, Menschen in einer existenziellen Krise nicht allein zu lassen. Er bedeutet, Hilfe gerecht und nach tatsächlichem Bedarf zu organisieren. Er bedeutet, wissenschaftliche Erkenntnisse ernst zu nehmen. Und er bedeutet, nicht nur die Rechnung von heute zu bezahlen, sondern alles Vernünftige zu tun, damit die Rechnung von morgen kleiner wird.

Denn Humanismus beginnt vor der Haustür. Manchmal beginnt er sogar auf einer vertrockneten Wiese – bei der sehr konkreten Frage, ob noch genug Futter für morgen da ist.

Humanismus muss Folgen haben.


Was bedeutet das nun ganz konkret für mich? Wenn ich Humanismus nicht nur als Haltung verstehen will, sondern als Verpflichtung zum Handeln, dann muss ich auch bei einem Thema wie der Dürre fragen, welchen Beitrag ich selbst leisten kann.

Ich kann regional einkaufen und damit gerade kleinere landwirtschaftliche Betriebe stützen, statt ausschließlich nach dem billigsten Preis zu entscheiden. Ich kann Lebensmittelverschwendung reduzieren, bewusster mit Wasser und Energie umgehen und akzeptieren, dass klima- und tiergerechte Produktion ihren Preis hat. Ich kann bei politischen Entscheidungen darauf achten, ob Hilfen tatsächlich bei existenzgefährdeten Betrieben ankommen oder nach dem Gießkannenprinzip verteilt werden. Ich kann von Gemeinden, Ländern und Bund Maßnahmen gegen Bodenversiegelung, für Wasserrückhalt, Bodenschutz, Begrünung und eine widerstandsfähigere Landwirtschaft verlangen. Und ich kann Organisationen, Initiativen oder konkrete Betriebe unterstützen, die genau daran arbeiten.

Vor allem aber kann ich den Zusammenhang sichtbar machen. Wenn Heu plötzlich doppelt so viel kostet, wenn Weiden vertrocknen oder Lebensmittel teurer werden, ist das nicht einfach nur schlechtes Wetter. Ich kann erklären, warum solche Entwicklungen soziale Folgen haben, warum sie Menschen unterschiedlich hart treffen und warum Klimapolitik deshalb immer auch Sozialpolitik ist.

Und wenn ich selbst die Möglichkeit habe, mehr zu tun, sollte ich sie nutzen: bei einer Dürre einem betroffenen Betrieb mit Futter, Transport, Arbeitskraft oder einer Spende helfen, regional verfügbare Ressourcen vermitteln, Netzwerke zusammenbringen, politische Ansprechpartner:innen anschreiben oder wissenschaftlich fundierte Maßnahmen unterstützen.

Ich muss nicht alles tun. Aber ich kann prüfen, wo meine eigene Handlungsmacht liegt – und sie dann auch einsetzen.

Genau darin liegt für mich der Unterschied zwischen einer humanistischen Überzeugung und praktischem Humanismus: nicht nur zu sagen, dass Menschenwürde, Solidarität und Verantwortung wichtig sind, sondern mich zu fragen: Was kann ich heute konkret dazu beitragen?


https://newsletter.momentum-institut.at/p/d-rrehilfen

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