Delegiertenversammlung der Freidenkenden Schweiz

Valentin Abgottspon und Sonja Stocker
Valentin Abgottspon und Sonja Stocker

Andreas Kyriacou tritt nach 11 Jahren zurück – Sonja Stocker und Valentin Abgottspon übernehmen Co-Präsidium.

Bei der Delegiertenversammlung der Freidenkenden Schweiz (Freidenker-Vereinigung der Schweiz – FVS), welche am Samstag, 22. Juni 2024 in Aarau stattfand, trat Andreas Kyriacou nach 11 Jahren von seinem Amt als Präsident zurück. Die Versammlung wählte Sonja Stocker und Valentin Abgottspon einstimmig ins Co-Präsidium.

Andreas Kyriacou hat in seiner Amtszeit massgeblich dazu beigetragen, die Freidenkenden Schweiz als wichtige Stimme für säkulare und humanistische Werte in der Gesellschaft zu etablieren. Unter seiner Führung wurde die FVS zu einem anerkannten Key Player in Fragen der Religionsfreiheit und der Trennung von Kirche und Staat. Kyriacou hat mit dem Denkfest, dem Camp Quest und dem Freidenkerpreis Formate initiiert, mit denen die Freidenkenden Schweiz identifiziert werden. Und er hat politische Kampagnen angestossen, welche der FVS Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit und mediale Aufmerksamkeit verschafft haben.

Sonja Stocker und Valentin Abgottspon im Co-Präsidium

Valentin Abgottspon, bisheriger Vizepräsident, berufstätig als Lehrer und humanistischer Ritualbegleiter, sowie Sonja Stocker, bisheriges Mitglied des Zentralvorstandes und Umweltingenieurin, bringen eine Fülle von Erfahrungen mit und wollen neue Impulse setzen. Gemeinsam wollen sie die Freidenkenden Schweiz weiter stärken und aktuelle Herausforderungen angehen.

«Wir danken Andreas Kyriacou herzlich für seine langjährige, unermüdliche Arbeit und seinen Beitrag zur Stärkung des Humanismus in der Schweiz. Wir freuen uns darauf, diese wichtige Aufgabe gemeinsam fortzuführen und die Stimme der Freidenkenden in unserer Gesellschaft weiterhin stark und klar zu vertreten», so Abgottspon und Stocker.

Abgottspon weiter: «Wir werden weiterhin daran arbeiten, dass der gesellschaftliche Wandel, der in Sachen Weltanschauung stattgefunden hat, auch in staatliches Handeln übersetzt wird. Viele kirchliche Privilegien sind schon lange nicht mehr zeitgemäss und nicht zukunftsgerichtet. Daneben soll und darf breiter bekannt werden, welche positiven Beiträge für den gesellschaftlichen Frieden und eine gerechtere Welt wir Religionsfreie leisten.» «Es darf durchaus vermehrt darüber berichtet werden, wie viele Menschen gottlos gut leben und religionslos glücklich sind. Es bestehen immer noch viel zu viele Zerrbilder», fügt dem Stocker hinzu.

Andreas Kyriacou mit seinem Abschiedsgeschenk, Sandra Hiltmann (verlässt den Zentralvorstand, betreut aber weiterhin das Ressort Rituale), Sebastian Münkel (Aktuar), Sonja Stocker (Co-Präsidentin), Valentin Abgottspon (Co-Präsident), Marc Moser (Vize-Präsident)
Andreas Kyriacou mit seinem Abschiedsgeschenk, Sandra Hiltmann (verlässt den Zentralvorstand, betreut aber weiterhin das Ressort Rituale), Sebastian Münkel (Aktuar), Sonja Stocker (Co-Präsidentin), Valentin Abgottspon (Co-Präsident), Marc Moser (Vize-Präsident)

Text und Bilder frei-denken.ch

Danke,
Andreas,
eine wirklich tolle Zusammenarbeit hatten wir,
und auch für Deinen Besuch bei mir.

Und herzlich willkommen, Valentin.

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Dr. Andreas Gradert

Andreas Gradert studierte Theologie an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, Psychologie an der University of Liverpool, Wirtschaftswissenschaften am MIT und Mediation am Wifi Salzburg und bei Lis Ripke.

Seit 2022 Präsident des Humanistischen Verbandes Österreich, seit 2024 auch der giordano bruno stiftung Österreich, früher im Präsidium der Lebenshilfe Salzburg, jetzt im Präsidium der Atheisten Österreich , aktiv im Zentralrat der Konfessionsfreien | EU Fundamental Rights Agency | Skeptiker | Effektive Altruisten und diversen Menschenrechtsorganisationen.

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